Luxus-SUV

Alleskönner im Praxistest: Range Rover

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Der Luxus-SUV Range Rover.

Es war schon immer ein wenig teurer, guten Geschmack zu haben. Aber kann man dafür auch was erwarten? Der Luxus-SUV Range Rover im Praxistest.

Was will er sein?

Ein Gefährt für Landlords und -vor allem -ladys, die auch in der Stadt angemessen bis stilvoll unterwegs sein wollen.

Was kann er?

Alles, wirklich alles! Über Stock und Stein, durch Ebbe und Flut! Durch Schlamm und Sand! Die Gene des Range kommen von Rover. Vom Land Rover. Nur dass beim Range alles einen Tick eleganter und schöner ist. Sie glauben das nicht? Dann nur ein einziger Wert: Der RR hat eine Wattiefe von 90 Zentimeter, das heißt er watet, nein, er pflügt durchs Wasser, als sei er mindestens ein Amphibienfahrzeug, wenn nicht gar ein Boot.

Was kann er nicht?

Fehlanzeige. Außer man würde das Spritsparen hier zur Disziplin erheben. Der Verbrauch ist klar eine Schwachstelle (siehe Motoren).

Die Motoren

Vor allem beim Achtzylinder-Benziner (510 PS) muss man gute Beziehungen zum Tankwart haben… Hier werden 12,8 Liter pro 100 Kilometer (Werksangabe) fällig, in der Realität ist dieser Wert allerdings nicht haltbar. Günstiger geht’s im Achtzylinder-Diesel (339 PS), der fährt sich tatsächlich mit um die 10 Liter im Drittel-Mix. Fast anständig bei einem Kampfgewicht von 2,4 Tonnen trotz Alu-Leichtbauweise. Noch besser: der Sechszylinder-Diesel. Drehmomentstark (600 Nm) und durchzugskräftig (7,9 Sekunden von 0 auf 100). Mit 7,5 Liter angegebenem Durchschnittsverbrauch kein Schluckspecht aber auch kein Abstinenzler.

Fahreindruck in einem Satz

My car is my castle. Mein Auto ist mein Schloss. Gemütliches Gleiten über Asphalt, lässiges Reiten im Gelände.

Die Konkurrenten

Mercedes GL, Audi Q 7. Bei der Geländetauglichkeit können die Deutschen nicht ganz mithalten. Was die Individualität angeht, schon gar nicht, da ist man mit einem Range Rover deutlich exklusiver unterwegs.

Zu wem passt er?

Zu jedem, der das zeitgemäße leicht avantgardistische und trotzdem bodenständige Außendesign schätzt und großen Wert auf innere (und gediegene) Werte legt.

Fazit

Leider ist es meistens eine Frage des Geldes (in diesem Fall ab 91.810 Euro) und nicht des guten Geschmacks, welches Auto man fährt, sonst würde man Range Rover fahren.

RDF

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