Bei Starkregen nicht auf dem Standstreifen stehen bleiben

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Bei Starkregen ist eine Weiterfahrt manchmal kaum möglich. Doch Autofahrer dürfen nicht einfach auf dem Standstreifen halten. Foto: Jan Woitas

Werden Autofahrer von Starkregen überrascht, müssen sie ihre Fahrweise den Wetterbedingungen anpassen. Vor allem gilt: runter vom Gas. Worauf noch zu achten ist, erklärt ein Tüv-Experte.

Köln (dpa/tmn) - Bei plötzlichem Starkregen sollten Autofahrer unbedingt das Tempo drosseln. Auf der Autobahn fahren sie idealerweise mit eingeschalteter Warnblinkanlage weiter und orientieren sich dabei am Standstreifen, rät der Tüv Rheinland.

"Aber niemals auf dem Standstreifen stehenbleiben, das ist lebensgefährlich", so Tüv-Experte Hans-Ulrich Sander. Am besten steuern die Autofahrer die nächste Ausfahrt oder einen Parkplatz an. Motorradfahrer suchen sich so schnell wie möglich einen Unterstand wie eine Brücke und warten den Wolkenbruch ab.

Gerade im Frühjahr ist Regen gefährlich, weil die nasse Fahrbahn durch Pollen extrem rutschig werden kann. Zum anderen droht laut Tüv Rheinland Aquaplaning: Die Reifen schwimmen auf und bekommen keinen Kontakt mehr zur Fahrbahn. "Das Auto lässt sich dann weder lenken noch bremsen", erklärt Sander. Dann nicht stark bremsen, sondern lieber auskuppeln und rollen lassen, um Tempo rauszunehmen.

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