BMW 6er Cabrio: Luxuriöse Frühlingsgefühle

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Just in Time: Zum Saisonstart steht das neue BMW 6er Cabrio beim Händler.

Wenn man so will, entspricht das neue BMW 6er Cabrio einer mobilen Sonnenterasse. Pünktlich zum Start der diesjährigen Freiluftsaison rollt es im März zu den deutschen Händlern.

Gelungenes Design: Auch das Heck ist niedriger und so sportlicher als beim Vorgänger.

Die dritte Generation des offenen Luxusgleiters gibt sich größer, sportlicher und komfortabler als ihre Vorgänger.

Geblieben ist das klassische Stoffverdeck mit den seitlichen Finnen auf Höhe der Hinterachse, zwischen denen sich eine kleine Glasheckscheibe spannt. Sie lässt sich unabhängig vom Dach öffnen und schließen. Die elektrisch betriebene „Stoffmütze“ verschwindet per Knopfdruck binnen 19 Sekunden im Kofferraum, der sich dadurch um ein Sechstel auf immer noch alltagstaugliche 300 Liter Gepäckvolumen verkleinert. Das erneute Schließen dauert 24 Sekunden. Beides ist auch während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h möglich. Das mit 4,89 m um stolze 7,4 Zentimeter gewachsene Luxus-Cabrio zeichnet sich in der Seitenansicht durch die recht lange Motorhaube und die markante Sicke auf Höhe der Türgriffe aus. Die weit auseinander liegenden Scheinwerfer und der große untere Lufteinlass an der Haifischfront lassen das Auto satt auf der Straße stehen. Beim windschnittigen Heck sind die Rückleuchten noch weiter nach außen gerückt, der leicht nach innen gewölbte Kofferraumdeckel nur noch hüfthoch.

Das neue BMW 6er Cabrio

Das neue BMW 6er Cabrio

Wie gewohnt bei BMW: Der Innenraum ist hochwertig.

Stärker auf den Fahrer zugeschnitten gibt sich der hochwertige Innenraum mit den vielen hellen Lederapplikationen. Die selbst für Langstreckentouren hervorragend geeigneten vorderen Leichtbauledersitze schmiegen sich bequem an den Fahrer, der von dort alles im Blick hat: die Straße und die ihm leicht zugeneigten Bedienelemente sowie -knöpfe für die Klimaanlage und das Multimediasystem. Alles lässt sich intuitiv benutzen. Griffig lässt sich der Wahlhebel der serienmäßigen Achtgang- Automatik verstellen. Durch den auf 2,86 m erweiterten Radstand soll sich zudem der Freiraum auf den hinteren beiden (Not-)Sitzen vergrößert haben. Dennoch werden sie in der Praxis wohl weiterhin ausschließlich als zusätzliche Gepäckablage dienen, da die immer noch äußerst dürftige Beinfreiheit selbst für Kinder kaum ausreicht. Doch die Plätze fallen sowieso weg, wenn während der Fahrt das für 300 Euro Aufpreis erhältliche Windschott genutzt wird.

Beim Vortrieb bleibt zum Marktstart zunächst die Wahl zwischen zwei Ottomotoren. Den Einstieg bildet ein 3,0-l-Sechszylinder, der dank doppelter Turboaufladung 320 PS leistet und sich mit durchschnittlich 7,9 Liter Super je 100 km dank einer Start-Stopp-Automatik zufrieden gibt. Nochmals eine Spur leistungsstärker ist der 407 PS starke Achtzylinder, der wie sein kleinerer Bruder eine elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erlaubt.

In puncto Komfort zieht der offene BMW 6er Anleihen von der 5er- und 7er-Baureihe. Auf der langen Optionsliste für das Cabrio findet sich nahezu alles, was des Fahrers Herz begehrt - vom Head-up-Display über eine im BMW-Logo am Kofferraum versteckte Rückfahrkamera bis hin zu Fahrerassistenzsystemen wie Toter-Winkel- und Spurhalteassistent. Ohne aufpreispflichtige Extras müssen Käufer für den Sechszylinder 83 300 Euro hinlegen, der Achtzylinder schlägt gar mit 94 300 Euro zu Buche.

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