Klein und fein

Colibri mit Flügeltür

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Flügel hoch! Das Mikromobil Colibri aus Jena soll Pendler mit Öko-Bewusstsein begeistern.

Flügel hoch! Das Mikromobil Colibri aus Jena soll Pendler mit Öko-Bewusstsein begeistern. Wer allerdings größer als 1,98 Meter ist, sollte vielleicht erstmal Probesitzen.

Der Elektro-Einsitzer Colibri ist 2,75 Meter lang, 1,18 Meter breit und 1,30 Meter hoch. Eine Flügeltür erleichtert das Ein- und Aussteigen. Sitze, Pedalerie und Lenkrad lassen sich je nach Bedarf für Personen von 1,58 bis 1,98 Meter anpassen. Die Fahrgastzelle ist wetterfest. Im Kofferraum ist sogar Platz für zwei Getränkekisten.

Mit seinen Maßen meistert das Elektromobil natürlich winzige Parklücken. Ein Talent, das Städter sowie Pendler begeistern soll. Der Elektro-Einsitzer stammt von der Thüringer Firma Innovative Mobility Automobile (IMA) aus Jena.

Der Colibri beschleunigt von null auf Tempo 100 in 9,9 Sekunden. Spitze fährt der E-Mikro 120 km/h. Je nach Fahrstil ist eine Reichweite von 110 Kilometern möglich. Für die Leistung von 24 KW (fast 33 PS) sorgt ein Akku auf Lithium-Eisen-Phosphat-Basis von Axxellon.

Der Rahmen auf einer Magnesium-Stahl-Basis reduziert das Fahrzeuggewicht und soll einen Crashtest bestehen. 

Auch für das Interieur haben sich die Entwickler etwas Besonderes einfallen lassen: Die Bedienung basiert auf einer Tablet-Lösung. Mit dieser Schnittstellen kann der Colibri einfach in bestehende Carsharing-Konzepte integriert werden. Außerdem lassen sich alle Funktionen des eigenen Smartphones anzeigen und nutzen. 

Für einen Preis von circa 10.000 Euro soll der Elektro-Mikro plus Akku-Miete dann zu haben sein.

Frecher Vogel aus Jena: der Colibri

Frecher Vogel aus Jena: der Colibri

„Unsere Vision war, ein alltagstaugliches Elektrofahrzeug für die Stadt zu konstruieren, das sicher ist und einfach Spaß macht. Es sollte sparsam sein, umweltverträglich und leicht kombinierbar mit anderen Verkehrsmitteln", so IMA-Geschäftsführer Thomas delos Santos.

Auf dem Genfer Autosalon feierte der Colibri sein Debüt. Der Elektro-Einsitzer von IMA aus Jena soll Ende 2014 in Produktion gehen. Mittelfristig sind 17.000 Fahrzeuge pro Jahr geplant.

ml

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