Dekra fordert Gurtwarner für Rücksitze

Leipzig - Die Prüforganisation Dekra hat für Neuwagen den serienmäßigen Einbau von Sicherheitsgurt-Warnsystemen auch auf Rücksitzen gefordert.

Die Systeme hätten sich bewährt und bei Autofahrern ein stärkeres Sicherheitsbewusstsein geweckt, sagte Vorstandsmitglied Clemens Klinke am Freitag auf der Automobil-Messe AMI in Leipzig.

Laut einer Dekra-Studie liegt die Anschnallquote bei Fahrzeugen, die nach 2009 gebaut wurden, bei 99,3 Prozent. Bei Modellen vor dem Jahr 2000 waren es nur 94,5 Prozent. Die Anschnallquote auf Rücksitzen lag mit 94,1 Prozent bei allen Wagen unter der von Fahrer und Beifahrer. Deshalb sei ein umfassender Einsatz von Gurtwarnern auch im Fond nötig, erklärte die Dekra. Auch Sicherungssysteme für Kinder müssten verbessert werden. Die Dekra hatte bei rund 20 000 Fahrzeugen die Sicherung von Insassen untersucht.

Im vergangenen Jahr war die Zahl der Unfalltoten auf deutschen Straßen mit 3991 seit Jahren erstmals wieder gestiegen. Experten schätzen, dass etwa jeder Fünfte den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

Beim Nissan Micra ist alles neu – bis auf den Namen

Oh Mann, was hat denn Nissan mit dem Micra gemacht? Der Kleine ist nicht mehr wiederzuerkennen! Aus dem gesichtslos rundgelutschten Weltauto ist ein …
Beim Nissan Micra ist alles neu – bis auf den Namen

Kia Stinger kommt mit zwei Benzinern und einem Diesel

Kias neue Powerlimousine wird es auch in Europa geben. der Autobauer plant, dass der Stinger im zweiten Halbjahr bei den Händlern stehen wird - und …
Kia Stinger kommt mit zwei Benzinern und einem Diesel

Rund jeder Dritte würde selbstfahrende Autos nutzen

Moderne Technologien haben dazu geführt, dass in den nächsten Jahren immer mehr selbstfahrende Autos auf den Markt kommen. Allerdings ist der …
Rund jeder Dritte würde selbstfahrende Autos nutzen

Kommentare