Keine Punkte

Fahrschüler haften nicht für Verkehrsverstöße

+
Der Fahrlehrer ist verantwortlich - also muss er zahlen, wenn sein Schüler geblitzt wird.

Noch nicht mal einen Führerschein, trotzdem schon geblitzt: Wer als Fahrschüler zu schnell fährt oder eine rote Ampel übersieht, muss dafür aber in der Regel nicht haften.

Laut dem Straßenverkehrsgesetz (StVG) gilt der Fahrlehrer als verantwortlicher Kraftfahrzeugführer, solange der Fahrschüler noch keine Fahrerlaubnis besitzt. Daher muss auch der Fahrlehrer ein etwaiges Bußgeld bezahlen - und gegebenenfalls Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg hinnehmen, erklärt der TÜV Nord.

Diese Regelung gilt nicht nur für die Fahrstunden, sondern auch für die Prüfungsfahrt und die Hin- und Rückfahrt zu und von einer Prüfung. Der Fahrlehrer hat schließlich jederzeit die Möglichkeit, über die zusätzlichen Pedale einzugreifen, sollte der Fahrschüler zu schnell fahren oder zum Beispiel eine rote Ampel übersehen. Allerdings gab es in der Vergangenheit einige Einzelurteile, bei denen auch der Bewerber mit zur Haftung herangezogen wurde. Die bezogen sich aber auf Fehlverhalten, das so gravierend war, dass der Fahrlehrer damit absolut nicht rechnen konnte.

dpa/tmn

Meistgelesene Artikel

Bei Schnee und Glätte Motorbremse nur sehr vorsichtig nutzen

Bei glatter Fahrbahn ist das Bremsen für Autofahrer meist eine große Herausforderung. Ein Tüv-Experte erklärt, wie man bei kritischen …
Bei Schnee und Glätte Motorbremse nur sehr vorsichtig nutzen

Auch viele Taxis geben Starthilfe

Mitten auf der Strecke bleibt der Wagen stehen und springt nicht mehr an. Manchmal ist lediglich die Batterie leer - doch wer kann schnell Starthilfe …
Auch viele Taxis geben Starthilfe

Eine Frage der Kilometer: BMW 5er als Gebrauchter

Der BWM 5er ist vor allem unter Geschäftsleuten als Dienstwagen häufig gefragt. Daher ist er als Gebrauchter meist nur mit vielen Kilometern zu …
Eine Frage der Kilometer: BMW 5er als Gebrauchter

Kommentare