2600 Autos betroffen

Ferrari ruft Sportwagen zurück

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Ferrari 458 Spider.

Der italienische Luxusautobauer Ferrari beordert weltweit 2600 Sportwagen wegen Problemen mit Airbags des japanischen Zulieferers Takata in die Werkstätten.

Der Rückruf solle am 30. Juli beginnen, hieß es auf der Internetseite der US-Verkehrsaufsicht NHTSA. Betroffen sind verschiedene Modelle von 2015, wie Ferrari 458 Italia, Ferrari California T sowie auch Ferrari F12 Berlinetta.

Grund für den weltweiten Rückruf sei ein möglicher Produktionsfehler bei einer Komponente aus dem Inneren des Airbags. Diese Luftkissen seien in 2600 Autos eingebaut. Nach Angaben der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA vom Freitag sind in Nordamerika 800 Autos betroffen.

Laut Ferrari wurde der Fahrer-Airbag "unsachgemäß" zusammengebaut und könnte dadurch "rotierend" auslösen. Dadurch bestehe Verletzungsgefahr für die Insassen. Takata hatte Ferrari nach NHTSA-Angaben Mitte Juni über Verarbeitungsmängel bei der Verklebung von Airbag-Teilen informiert.

Rückrufwelle wegen Takata-Airbags

Weltweit werden insgesamt acht Todesfälle und über hundert Verletzte mit den defekten Takata-Airbags in Verbindung gebracht. Die Airbags können wegen eines Fehlers im Gasgenerator platzen und durch heiße Metallteile Fahrer und Beifahrer verletzen oder gar töten. Zehn Autoproduzenten mussten deshalb allein in den USA 34 Millionen Fahrzeuge zurückrufen.

Der Sportwagenhersteller Ferrari produziert jährlich etwa 7000 Fahrzeuge und soll noch in diesem Jahr an die Börse gehen.

Übrigens musste Ferrari 2013 wegen eine mysteriösen Brandserie 1200 Autos zurückrufen. 

Autodebakel - die größten Rückrufaktionen

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dpa/AFP

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