Neue E-Klasse als Schritt zum autonomen Fahren

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Mercedes will die E-Klasse durch neue Systeme sicherer machen. Foto: Jan-Philipp Strobel

Bis zum Start der Mercedes E-Klasse dauert es noch bis zum Frühjahr 2016. Bereits jetzt ist aber klar, dass der Hersteller das gehobene Mittelklasse-Modell intelligenter macht und mit neuen Assistenzsystemen dem autonomen Fahren näher bringt.

Stuttgart (dpa/tmn) - Mit der nächsten Generation der E-Klasse will Mercedes einen weiteren Schritt zum autonomen Fahren machen. Die Baureihe soll im Frühjahr mit dem Fahrerassistenz-Paket "Intelligent Drive next Level" starten.

Mit dem neuen Paket soll das gehobene Mittelklasse-Modell bei Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h den Abstand zum Vordermann selbstständig regeln und automatisch die Fahrspur halten.

Die künftige E-Klasse hält sich auch alleine an Tempolimits und weicht automatisch aus, wenn ein Unfall droht. Auf Wunsch gibt es die neue Generation mit neuen Multibeam-Scheinwerfern mit 84 einzelnen LED-Punkten. Dabei werden 28 Dioden in drei Reihen von einer Kamera gesteuert und gedimmt, so dass sich der Lichtkegel an die Verkehrsverhältnisse anpasst.

Erstmals in Serie soll eine Auto-zu-Auto-Kommunikation gehen. Über einen Server empfängt der Wagen Informationen von vorausfahrenden Autos und kann sich auf mögliche Gefahren einstellen. Kommt es trotzdem zu einem Unfall, soll ein erweitertes Presafe-Paket die Folgen eines Crashs abmildern. Die Insassen werden unter anderem von Luftkissen aus der Gefahrenzone gedrückt. In den Sicherheitsgurten sind Airbags aus der S-Klasse integriert. Und eine Soundanlage im Fahrzeug soll Einfluss auf das Gehör des Fahrers nehmen. Das System gibt bei einer drohenden Kollision einen Geräuschimpuls, der über einen Reflex im Gehörgang das Ohr schützt.

Zweiter Entwicklungsschwerpunkt ist laut Mercedes die Vernetzung mit dem Smartphone. Das Gerät lässt sich künftig nicht nur besser ins Infotainmentsystem integrieren. Auf Wunsch können Autofahrer das Handy als Schlüssel nutzen und den Wagen in engen Lücken über eine spezielle App per Fernsteuerung einparken.

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