Tödlicher Streit an Fürther U-Bahnhof

Mann musste wegen "absoluter Belanglosigkeit" sterben

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Den Messerstichen soll ein heftiger Streit vorangegangen sein. Foto: dpa

Fürth - Anlass für den tödlichen Streit an einer Fürther U-Bahnstation war laut der Staatsanwaltschaft eine "absolute Belanglosigkeit". Der 19-jährige mutmaßliche Täter wird am Montag dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Details zu der Auseinandersetzung, die in der Nacht zum Sonntag zum Tod eines 28-Jährigen geführt hatte, wollte die Sprecherin der Nürnberger Anklagebehörde, Antje Gabriels-Gorsolke, am Montag aber nicht mitteilen. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl wegen Totschlags gegen den mutmaßlichen Täter. Der 19-Jährige äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.

Opfer wurde mit mehreren Messerstichen getötet

Ob sich Täter und Opfer kannten und weitere Hintergründe der Tat wollte Gabriels-Gorsolke ebenfalls noch nicht sagen, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Die Obduktion habe ergeben, dass das Opfer mit mehreren Messerstichen getötet wurde. Das Messer wurde am Tatort gefunden.

Fest steht außerdem, dass der tödlichen Attacke ein heftiger Streit vorausging. Die Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten war kurz vor 1.00 Uhr eskaliert und der 28-Jährige wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch am Tatort starb.

Augenzeuge rief Polizei

Nachdem ein Augenzeuge die Polizei gerufen hatte, konnten Beamte den 19-Jährigen sowie zwei weitere Verdächtige im Alter von 16 und 17 Jahren noch am Tatort festnehmen. Die beiden Minderjährigen sind inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Die Tat geschah irgendwo zwischen dem U-Bahnverteiler und einer Bahnunterführung, in der die Leiche des 28-Jährigen gefunden wurde. Am Sonntagabend hatten sich zahlreiche Menschen an der Unterführung versammelt und Kerzen aufgestellt.

Polizei-Mitteilung vom Sonntag

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