Polizei

 Versuchter Mord

+
Aus einer Dachluke schoss der Angeklagte auf einen Polizeibeamten.

Regensburg - Sieben Monate nach einem Schuss auf einen Polizeiwagen in Regensburg hat ein 45-Jähriger die Tat eingeräumt.

Er habe jedoch nicht beabsichtigt, den Polizisten zu treffen, sagte der Angeklagte am Montag vor dem Landgericht Regensburg nach Angaben eines Gerichtssprechers. Der Maler und Lackierer muss sich wegen versuchten Mordes verantworten.

Der Polizist war wegen einer Ermittlung auf das Anwesen des Mannes in Regensburg gefahren und hatte einen Schlagstock aus dem Kofferraum geholt, weil der 45-Jährige als gewaltbereit galt. Laut Anklage erschien der Mann dann an einer Dachluke mit einem Gewehr und feuerte damit auf den Polizeibeamten.

Der Polizist konnte sich noch rechtzeitig hinter seinen Streifenwagen retten. Das Geschoss durchschlug die Seitenscheibe und eine Kopfstütze. Der Schuss verfehlte den Beamten nur um wenige Zentimeter. Der Angeklagte war zur Tatzeit erheblich betrunken. Das Urteil wird noch in dieser Woche erwartet.

dpa

Meistgelesene Artikel

Über 1000 Jogginghosen-Träger kriegen gratis Sekt

Schwabach - Ein Supermarkt in Schwabach hat sein Versprechen wahr gemacht: Jeder Kunde in Jogginghosen hat am Donnerstag ein Fläschchen Sekt bekommen …
Über 1000 Jogginghosen-Träger kriegen gratis Sekt

Mann (56) erfasst Bub beim Einparken

Illertissen - Mit schweren Verletzungen wurde ein zehn Jahre alter Bub in eine Klinik gebracht. Ein 56-Jähriger hatte ihn auf einem Gehweg angefahren.
Mann (56) erfasst Bub beim Einparken

Kreditkartenbetrug: Drei Festnahmen in München und Eching

München - Zugfahrkarten im Wert von 30 000 Euro sollen drei Männer in München und Eching gekauft haben - mit geklauten Kreditkartendaten.
Kreditkartenbetrug: Drei Festnahmen in München und Eching

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion