Retter finden seine Leiche

86-Jähriger will Brand löschen und stirbt

Illertissen - Bei einem Kellerbrand ist ein 86 Jahre alter Mann im schwäbischen Kreis Neu-Ulm ums Leben gekommen. Er wollte wohl selbst den Brand löschen. Die Retter fanden seine Leiche.

Die Retter fanden die Leiche im Keller neben einem Feuerlöscher. Die Kripo geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass die Holzheizung des Einfamilienhauses in Illertissen (Landkreis Neu-Ulm) in Flammen aufgegangen ist. Die 82 Jahre alte Ehefrau konnte sich mit einer Rauchvergiftung aus dem Gebäude retten.

Wie die Polizei berichtete, wurden die Retter kurz nach 1.00 Uhr alarmiert. Als die Feuerwehr eintraf, schlugen die Flammen bereits aus den Kellerfenstern. Die Retter suchten mehrfach mit Atemschutz das verqualmte Haus ab. Da nicht ausgeschlossen wurde, dass auch der vermisste Mann in der Umgebung umherirrt, wurde ein Polizeihubschrauber angefordert. Schließlich wurde der tote 86-Jährige im Keller entdeckt. Er war vermutlich an dem giftigen Rauchgas gestorben.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Meistgelesene Artikel

Regensburger OB Wolbergs bleibt in Untersuchungshaft

Regensburg - Joachim Wolbergs, OB von Regensburg, bleibt vorerst weiter in Untersuchungshaft. Dem SPD-Politiker wird Bestechlichkeit vorgeworfen.
Regensburger OB Wolbergs bleibt in Untersuchungshaft

Mann (56) erfasst Bub beim Einparken

Illertissen - Mit schweren Verletzungen wurde ein zehn Jahre alter Bub in eine Klinik gebracht. Ein 56-Jähriger hatte ihn auf einem Gehweg angefahren.
Mann (56) erfasst Bub beim Einparken

Heldenhaft: Mann stoppt betrunkenen Geisterfahrer

Bamberg - Ein geistesgegenwärtiger Bürger hat in Oberfranken eine lebensgefährliche Geisterfahrt mit mehr als vier Promille verhindert.
Heldenhaft: Mann stoppt betrunkenen Geisterfahrer

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion