"Schritt in falsche Richtung"

Alpenverein macht mit Anzeigen Druck gegen umstrittene Skischaukel

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Symbolbild

München - Vor der Entscheidung über neue Skilifte und Pisten am Riedberger Horn im Allgäu macht der Deutsche Alpenverein (DAV) nun mit Zeitungsanzeigen Druck auf die Staatsregierung.

Ein Ausbau sei ein Schritt „in die vollkommen falsche Richtung“, sagte Verbandspräsident Josef Klenner am Sonntag. „Wir sind wirklich entsetzt über die Auswirkungen, die da drohen.“

Finanz- und Heimatminister Markus Söder (CSU) hatte angekündigt, die Entscheidung werde in Kürze fallen. In der nächsten Woche will der DAV nun Anzeigen mit „Retten Sie das Riedberger Horn! Bewahren Sie den Alpenplan“ in Tageszeitungen schalten. Die Kampagne sei einmalig in der Geschichte des Verbandes, sagte Klenner.

Um im Wettbewerb mit den Skiregionen in Österreich bestehen zu können, wollen die Gemeinden die Skigebiete Balderschwang und Grasgehren zusammenschließen. Teile des Projekts liegen aber gemäß Alpenplan in der strengsten Schutzzone C. „Das Projekt wäre der Einstieg in den Ausstieg aus dem Alpenplan C“, warnte Klenner.

dpa

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