Augsburger Polizistenmord: Tochter versteckte Geld

Augsburg - Der Haftbefehl gegen die Tochter des mutmaßlichen Augsburger Polizistenmörders Raimund M. ist erweitert worden. Die 31-Jährige verstieß nicht nur gegen das Waffengesetz.

Die 31-jährige Tochter des Polizistenmörders Raimund S. bekommt noch mehr Ärger an den Hals. Sie habe in einer Vernehmung eingeräumt, mehr als 30.000 Euro aus einer der Waffenkisten in ihrem Keller genommen und in ihrer Wohnung versteckt zu haben, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag mit. Der Haftbefehl wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz sei deshalb um den dringenden Verdacht der Hehlerei erweitert worden. Das Geld sei bei einer erneuten Wohnungsdurchsuchung sichergestellt worden. Zur Herkunft des Geldes wollten die Ermittler aus ermittlungstaktischen Gründen nichts sagen.

Bei der Frau waren Anfang Januar drei Schnellfeuergewehre samt diversen Magazinen und umfangreicher Munition sowie acht Handgranaten, eine Maschinenpistole und fünf scharfe Kurzwaffen gefunden worden.

Polizistenmord: Bilder vom Einsatz in Friedberg und aus Augsburg

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Die Brüder Raimund M. und Rudi R. sollen in der Nacht zum 28. Oktober 2011 in Augsburg den Polizeibeamten Mathias Vieth erschossen haben. Die Polizei vermutet, dass sie auf dem Weg zu einem Raubüberfall waren. Nach ihrer Festnahme hatte die Polizei rund 30 Schusswaffen sichergestellt.

dpa

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