Aschaffenburg

Ausstellung über Bildhauer-„Wunderkind“

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Auf Schloss Johannisburg in Aschaffenburg gibt es eine Ausstellung über den Bildhauer Hans Juncker.

Aschaffenburg - Anlässlich der 400-Jahr-Feier von Schloss Johannisburg beleuchtet eine Ausstellung erstmals umfassend das Werk des Bildhauers Hans Juncker.

Der Künstler Hans Juncker schuf Anfang des 17. Jahrhunderts in Aschaffenburg unter anderem den prächtigen Alabaster-Altar der Schlosskapelle, der nun mit einer neuen Licht-Ton-Installation herausgestellt wird. Junckers Werk markiere den Übergang von der Spätrenaissance zur Barockkunst in Süddeutschland, teilte die Bayerische Schlösserverwaltung zur Eröffnung am Freitag mit. Die Schau ist bis 7. September zu sehen.

Über das „Wunderkind“ Juncker (1584 - nach 1624), der schon mit 16 seinen ersten Altar schuf, gibt es kaum Schriftzeugnisse. Den Angaben zufolge haben Experten für die Ausstellung sämtliche Quellen und die Werke des Bildhauers neu gewürdigt. Außerdem seien Skulpturen und Grabdenkmäler aus seiner Werkstatt, die seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen galten, wiederentdeckt und rekonstruiert worden. Schloss Johannisburg wurde 1614 eingeweiht und war Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe.

dpa

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