Franken-Sachsen-Express bis Ende 2014 finanziert

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Bahn-Chef Rüdiger Grube.

Chemnitz - Der Franken-Sachsen-Express zwischen Nürnberg und Dresden wird von der Bahn bis Ende 2014 finanziert. Was danach passiert, ist noch unklar.

Die Finanzierung hat Bahn-Chef Rüdiger Grube Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am Donnerstag bei einem Treffen in Chemnitz zugesichert, wie das Verkehrsunternehmen mitteilte. Für die Zeit danach sollen Länder und Bahn intensiv nach Lösungen suchen. Bisher betreibt die Bahn den im Zwei-Stunden-Takt fahrenden Interregio-Zug eigenwirtschaftlich und fährt nach eigenen Angaben trotz guter Nutzung jährlich Millionenverluste ein.

Zuletzt war befürchtet worden, dass die Bahn das Angebot deshalb nur noch bis 2013 aufrechterhält und für die Finanzierung im Anschluss allein Bayern und Sachsen in der Pflicht sieht.

Der im Wechsel zum Interregio ebenfalls zweistündlich fahrende Regionalexpress, der bereits von den Ländern getragen wird, werde Ende 2013 nach der dann erfolgten Elektrifizierung bis Hof mit spurtstarken elektrischen Lokomotiven fahren, kündigte die Bahn an. Grube erneuerte seinen Appell an den Bund, auf bayerischer Seite die Elektrifizierung voranzutreiben. Dafür setze man sich gemeinsam mit Sachsen und Bayern ein.

Der bayerische SPD-Verkehrsexperte Thomas Beyer zeigte sich laut Mitteilung erleichtert über die Zusage, ermahnte jedoch die bayerischen Politiker von CSU und FDP, die fränkischen Verkehrsbelange nicht aus dem Blick zu verlieren, “damit es über 2014 hinaus auch noch eine Zukunft für die Zugverbindung gibt“. Die Bahnstrecke sei eine wichtige Lebensader der Region, die Mittelfranken mit Oberfranken und den neuen Bundesländern verbinde, und die traditionelle Verbindung zu Prag aufrechterhalte.

dpa

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