Bayernweit haben die Ermittler zugeschlagen

Polizei hebt Bande von Fahrzeugschiebern aus

Landshut - Bayerischen Ermittlern ist ein Schlag gegen eine international aktive Bande von Fahrzeugschiebern geglückt. Vier Täter sollen rechtswidrig erlangte Fahrzeuge umgebaut und verkauft haben.

Das teilte die Polizei am Freitag mit. Zudem hätten sie mit Komplizen in Frankreich illegal beschaffte Fahrzeuge nach Deutschland gebracht, sie hierzulande zugelassen und wieder zum Verkauf nach Frankreich zurückgebracht. Die Tatverdächtigen sind 38 bis 50 Jahre alt, zwei von ihnen sitzen in Untersuchungshaft.

Am Mittwoch hatten Polizisten den Angaben zufolge in Landshut, München und Moosburg an der Isar (Landkreis Freising) Gebäude durchsucht. Sie nahmen drei Menschen fest und sicherten Beweismaterial. Zudem beschlagnahmten die Beamten in München, Geisenfeld (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) und Görlitz (Sachsen) sieben Fahrzeuge.

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei legen den Tätern allein in Deutschland 18 Delikte seit Juni vergangenen Jahres zur Last. Das Netzwerk in Frankreich, mit dem das Quartett zusammengearbeitet haben soll, habe sich auf die Verschiebung von hochwertigen Fahrzeugen zwischen verschiedenen Ländern Europas spezialisiert.

dpa

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