EHEC: Zwei Erkrankungen in Bayern  

Erlangen/Bayreuth - In Bayern haben sich inzwischen zwei Menschen mit dem gefährlichen EHEC-Keimen infiziert.

In Bayern sind nach Behördenangaben zwei Menschen nach Infektionen mit dem gefährlichen Darmkeim EHEC erkrankt. Ein entsprechender Verdacht habe sich in beiden Fällen nach entsprechenden Untersuchungen bestätigt, teilte das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag in Erlangen mit.

Beide Erkrankungen stünden im Zusammenhang mit den Infektionen in anderen Bundesländern, sagte eine Behördensprecherin. In welchen Regionen die beiden Erkrankten leben, wollte die Behördensprecherin nicht sagen. Ein weiterer Verdachtsfall werde derzeit noch untersucht.

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Eine genaue Zahl der Verdachtsfälle konnte die Sprecherin zunächst nicht nennen. Die Fälle würden derzeit abgeklärt, sagte sie. Die bayerischen Gesundheitsbehörden seien inzwischen umfassend informiert. “Wir beobachten die Entwicklung genau und gehen jedem Fall nach“, sagte die Sprecherin.

Die wegen EHEC-Verdacht in einer Bayreuther Klink behandelte Frau hatte nach einem Aufenthalt in Norddeutschland eine Durchfallerkrankung bekommen, teilte das örtliche Gesundheitsamt am Dienstag mit. Vorsorglich werde auch eine kleine Zahl von Personen überprüft, die mit der Frau Kontakt hatten, hieß es.

In Norddeutschland gibt es mittlerweile mehr als 300 bestätigte Erkrankungen oder Verdachtsfälle mit dem Darmkeim EHEC. Betroffen ist vor allem Schleswig-Holstein. Die Ausbreitung wird dort als alarmierend eingeschätzt, weil die Erkrankungen auffällig oft einen schweren Verlauf mit Nierenversagen nehme, hieß es. Experten suchen nach dem Auslöser für die Seuche.

dpa

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