Betrug in mehr als 15.000 Fällen: Geldstrafe 

Bad Hindelang - Wegen Betrugs in mehr als 15.000 Fällen wurde der 28 Jahre alte Chef einer Postfiliale in Bad Hindelang zu einer Geldstrafe verurteilt. Neben ihm auf der Anklagebank: seine Mutter.

Wegen Betrugs in mehr als 15 000 Fällen hat das Amtsgericht Sonthofen den Betreiber einer Postfiliale zu einer Geldstrafe verurteilt. Der 28-Jährige muss 90 Tagessätze zu insgesamt 3600 Euro zahlen, wie das Gericht am Dienstag bekanntgab. Seine 52-jährigen Mutter muss 2700 Euro bezahlen. Sie war zeitweise in der Postfiliale beschäftigt.

Die Anklagebehörde warf ihr Mittäterschaft in 14 700 Fällen vor. Der 28-Jährige manipulierte in seiner Postfiliale in Bad Hindelang (Landkreis Oberallgäu) von Dezember 2008 bis März 2010 tausende von Paketsendungen und rechnete falsch ab. Nach Angaben des Gerichts entstand der Deutschen Post dadurch ein Schaden von rund 7000 Euro.

dpa

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