Ein Toter bei eingestürztem Neubau

Beweise an der Schraudenbach-Brücke gesichert

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Gutachter versuchen, die Unglücksursache für den Einsturz zu finden.

Werneck - Die Gutacher haben den Einsturz der neu gebauten Schraudenbach-Brücke untersucht. Jetzt sollen die wochenlangen Aufräumarbeiten beginnen.

Am eingestürzten Neubau der Schraudenbach-Brücke in Unterfranken sind alle Beweise gesichert. „Der beweissichernde Rückbau ist abgeschlossen“, bestätigte ein Polizeisprecher am Freitag auf Anfrage. Gutachter versuchen jetzt, die Unglücksursache zu klären. Ihr Gutachten wird frühestens in drei Monaten erwartet. Am 15. Juni war ein frisch betoniertes Teil der im Bau befindlichen Brücke eingestürzt. Ein Arbeiter starb, 15 weitere wurden verletzt.

Fertigstellung der Brücke für Ende 2017 wohl kaum möglich

Vor Ort kann die Baufirma laut Autobahndirektion jetzt damit beginnen, die Trümmer abzutragen. Das werde noch einige Wochen dauern. Die Behörde arbeite mit der Firma gerade an einem Konzept, wie es an der Unglücksstelle weitergeht, sagte eine Sprecherin. Nach wie vor ist unklar, ob die Brücke weitergebaut werden kann oder komplett abgerissen werden muss. Der Zeitplan, die Brücke bis Ende 2017 fertigzustellen, sei aller Wahrscheinlichkeit nach nicht einzuhalten, sagte die Sprecherin.

dpa

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