Sperrgebiet für Honigmacher

Bienenvölker um Schweinfurt von Seuche betroffen

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Schweinfurt - Mehrere Bienenvölker im Landkreis Schweinfurt sind von der amerikanischen Faulbrut befallen. Diese von Biene zu Biene übertragbare Tierseuche sei für die Larven tödlich.

Dies teilten Stadt und Landkreis Schweinfurt am Montag mit. Die Region rund um Schweinfurt wurde deshalb bis etwa Juni 2013 zum Sperrgebiet erklärt - das heißt, es sollen weder Bienen das Gebiet verlassen noch hineingebracht werden. Davon seien mindestens 70 Imker betroffen. Verbraucher müssten sich jedoch keine Sorgen machen. „Diese Seuche beeinflusst in keiner Weise die Honigqualität“, sagte der Vorsitzende des Landesverbandes Bayerischer Imker, Eckard Radke, der Nachrichtenagentur dpa. In Bayern gibt es etwa 24 000 Imker.

Die Faulbrut wird durch Bakterien ausgelöst, die sich in der Bienenlarve vermehren. Die Sporen sind dem Landesverband der Imker zufolge fast immer in ausländischem Honig enthalten und werden so auch nach Deutschland gebracht. Üblicherweise sei die Seuche im Norden häufiger. „In Bayern macht sie grundsätzlich weniger Probleme, aber sie bricht immer wieder mal aus.“

dpa

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