Bischof Hanke: Uni Eichstätt soll internationaler werden

Eichstätt - Zwei Tage vor einschneidenden Änderungen an der Katholischen Universität (KU) Eichstätt hat der scheidende Großkanzler und Bischof Gregor Maria Hanke sich für eine stärkere Internationalisierung der Hochschule ausgesprochen.

Die Uni dürfe nicht nur als lokale Angelegenheit betrachtet werden, schrieb Hanke in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an die Verantwortlichen, Lehrenden und Mitarbeiter der Hochschule.

Damit die einzige katholische Universität im deutschen Sprachraum künftig eine stärkere Rolle in der wissenschaftlichen Gemeinschaft und im kirchlichen Leben Deutschlands spielen kann, habe er "ein nachhaltiges Engagement der Deutschen Bischofskonferenz für die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt" erreicht.

Die Verantwortung für die KU geht am 1. Oktober vom Eichstätter Bischof als bisherigem "Magnus Cancellarius" (Großkanzler) auf den jeweiligen Vorsitzenden der bayerischen Bischofskonferenz und Münchner Erzbischof über. Dies ist derzeit Reinhard Marx. Gleichzeitig tritt eine neue Stiftungsverfassung in Kraft, wie das Bischöfliche Ordinariat in Eichstätt mitteilte.

dpa

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