Bischof Zdarsa: Pastoralrat legt Richtlinien fest

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Bischof Konrad Zdarsa betet.

Augsburg - Bischof Konrad Zdarsa hat die Pläne zur umstrittenen Bistumsreform konkretisiert. Die Laien bangen seit Monaten um die Zukunft der Pfarrgemeinderäte, die Zdarsa durch Pastoralräte ersetzen will.

“Die Richtlinien für das kirchliche Leben in der Seelsorgeeinheit werden im Pastoralrat festgelegt“, teilte die Bistumsleitung am Mittwoch in Augsburg mit. Der Pastoralrat berate den Pfarrer und führe im Wesentlichen die Aufgaben des bisherigen Seelsorgeteams fort.

Dazu hieß es in der Mitteilung: “Um kirchliches Leben vor Ort zu stärken, kann es vor Ort weiterhin ein Gremium geben, das - solange die Einzelpfarrei besteht - Pfarrgemeinderat heißt (...).“ Dessen Aufgabe sei es etwa, die Vorgaben des Pastoralrates umzusetzen. Zwar werde es 2014 weiterhin Pfarrgemeinderatswahlen geben. Bistumssprecher Markus Kremser betonte aber: “Pfarrgemeinderäte sind nicht das entscheidende pastorale Gremium.“ Die “Raumplanung 2025“ sieht unter anderem vor, in großem Stil Pfarreien zusammenzulegen. Ziel ist der Bistumsleitung zufolge “das Zusammenwachsen aller zu einer größeren Einheit“.

Je nachdem, wie weit die Fusionen 2014 bereits vorangeschritten seien, gebe es bei der Wahl zwei Möglichkeiten. Entweder werde der Pfarrgemeinderat in jeder Einzelpfarrei gewählt und einige Mitglieder würden in den Pastoralrat entsandt oder der Pastoralrat werde direkt für die gesamte Seelsorgeeinheit gewählt. Dies sei das Ergebnis von Gesprächen mit dem Diözesanrat am vergangenen Dienstag.

dpa

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