Bistum Würzburg: Dutzende Missbrauchsopfer melden sich

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Der neue Missbrauchsbeauftragte des Bistums Würzburg, Klaus Laubenthal.

Würzburg - Das Ansehen der katholischen Kirche hat weltweit gelitten - wegen etlicher Fälle sexuellen Missbrauchs. Jetzt melden sich auch im Bistum Würzburg zahlreiche Opfer zu Wort. 

Angesichts des weltweiten Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche wenden sich auch immer mehr Menschen an das Bistum Würzburg. 54 Kontakte zu möglichen Opfern von sexuellem Missbrauch oder Gewalt verzeichnete der Missbrauchsbeauftragte Klaus Laubenthal in den ersten 40 Tagen seiner Amtszeit.

Seit Mitte März können sich Betroffene an den Juristen wenden. “In den ersten 48 Stunden nach meiner Berufung ist schon eine Flut von Eingängen zu verzeichnen gewesen“, sagte Laubenthal am Donnerstag in Würzburg. Mehr als zwei Drittel der Opfer seien männlich, in mehr als 60 Prozent der Fälle handele es sich um sexuelle Vergehen.

dpa

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