Wilhelm zur Kritik: "Mich schmerzt es"

BR-Intendant verteidigt neue Volksmusik-Strategie

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BR-Intendant Ulrich Wilhelm.

München - Nach dem Wirbel um das Aus von Volks- und Blasmusik auf der Hörfunkwelle Bayern 1 hat der Intendant des Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm, die neue Strategie verteidigt.

Mit dem Digitalradio BR Heimat habe der Bayerische Rundfunk (BR) zusätzlich Platz für Volksmusik geschaffen. „Mich schmerzt es, wenn es in Zuschriften nun heißt, wir würden uns aus der Volksmusik zurückziehen“, sagte Wilhelm während der Sitzung des Rundfunkrates am Donnerstag in München. Der BR investiere im Gegenteil sogar mehr Geld in die Volksmusik. „Wir sind uns bewusst, dass Volks- und Blasmusik Teil unserer Identität ist.“

Der BR hatte angekündigt, Volksmusiksendungen von Mitte Mai an nur noch auf der Digitalwelle BR Heimat zu bringen. Damit sollten die Formatbrüche zwischen Volksmusik sowie Pop- und Rockmusik auf Bayern 1 beendet werden, hieß es zur Begründung. Gegen die Entscheidung gab es heftige Kritik - unter anderem von Volksmusik-Verbänden und dem bayerischen Heimatminister Markus Söder (CSU).

dpa

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