Brand aus Frust: Sicherheitsmann zündet Lagerhallen an

Regensburg - Aus Frust Brand gelegt: Der Angehörige einer Sicherheitsfirma hat gestanden, im vergangenen Dezember zwei Lagerhallen in Brand gesetzt zu haben.

Ein halbes Jahr nach den Großbränden zweier Lagerhallen in Regensburg mit insgesamt rund 15 Millionen Euro Schaden hat die Polizei den mutmaßlichen Brandstifter ermittelt.

Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz am Mittwoch mitteilte, hat ein 36-jähriger Angehöriger eines Sicherheitsunternehmens inzwischen gestanden, die Brände am 4. und 6. Dezember 2011 aus „Frust“ gegenüber seinem Arbeitgeber gelegt zu haben. Gegen den Mann aus Straubing, der als Wachmann an den Lagerhallen eingesetzt war, erließ das Amtsgericht Regensburg am Mittwoch Haftbefehl.

Er hatte auch zwei kleinere Brandstiftungen in München aus dem Jahr 2010 eingeräumt. Bei den verheerenden Bränden in Regensburg Ende 2011 war zwar niemand verletzt worden, doch Hallen und Inhalt wurden komplett zerstört.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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