800 Gäste müssen raus

Bei Premiere: Brand in Nürnberger Opernhaus

+
Blick auf das Opernhaus in Nürnberg.

Nürnberg - Während einer Ballett-Premiere im Nürnberger Opernhaus waberte plötzlich dichter Rauch durch einen Teil des Gebäudes. Die Ursache: Ein Brand! 800 Gäste mussten die Oper verlassen.

Ein Schwelbrand in einem Sicherungskasten hat am Freitagabend 800 Premierengäste des Staatstheaters Nürnberg auf die Straße getrieben. Wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte, musste der Saal evakuiert werden, weil in einem Schaltschrank der Beleuchtungsanlage eine Platine durchgeschmort war.

Der Brand griff auf zwei benachbarte Elektronikteile über und füllte einen Technikraum im fünften Stock des Staatstheaters mit dichtem Qualm. Der Rauch löste Feueralarm aus, der eiserne Vorhang zwischen Zuschauerraum und Bühne fuhr herunter.

Die Feuerwehr rückte mit zwei Löschzügen und 45 Einsatzkräften an. Gemeinsam mit Schauspielern und dem Betriebspersonal standen die Premierengäste auf dem Richard-Wagner-Platz vor der Oper und wurden mit Getränken versorgt. Nach einer Dreiviertelstunde hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht. Die Gäste kehrten ins Gebäude zurück, ungeachtet des Kurzschlusses nahm das Ballett „Dreiklang“ wieder seinen Lauf. Menschen seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen.

dpa

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Mann (56) erfasst Bub beim Einparken

Illertissen - Mit schweren Verletzungen wurde ein zehn Jahre alter Bub in eine Klinik gebracht. Ein 56-Jähriger hatte ihn auf einem Gehweg angefahren.
Mann (56) erfasst Bub beim Einparken

Heldenhaft: Mann stoppt betrunkenen Geisterfahrer

Bamberg - Ein geistesgegenwärtiger Bürger hat in Oberfranken eine lebensgefährliche Geisterfahrt mit mehr als vier Promille verhindert.
Heldenhaft: Mann stoppt betrunkenen Geisterfahrer

Kreditkartenbetrug: Drei Festnahmen in München und Eching

München - Zugfahrkarten im Wert von 30 000 Euro sollen drei Männer in München und Eching gekauft haben - mit geklauten Kreditkartendaten.
Kreditkartenbetrug: Drei Festnahmen in München und Eching

Kommentare