Vier Brände in Bayern sorgen für hohen Schaden

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Gleich vier Mal brannte es in der Nacht auf Donnerstag in Bayrn.

Aschaffenburg - Bei vier Bränden in Bayern ist in der Nacht zu Donnerstag jeweils hoher Sachschaden entstanden. Nach Angaben der Polizei  erlitt ein Mann eine leichte Rauchvergiftung. 

Schaden in Millionenhöhe ist in der Nacht zum Donnerstag bei vier Bränden in Bayern entstanden. Nach Angaben der Polizei erlitt ein Mann eine Rauchvergiftung. Im Allgäu brannte die Lagerhalle eines Wertstoffhofes, in Aschaffenburg eine Fabrikhalle mit Tabakwaren. In Eging am See ging eine Holzhütte in einem Westernpark in Flammen auf und in Kelheim eine nicht mehr genutzte Gaststätte.

Eine etwa 300 Meter hohe, schwarze Rauchsäule entstand beim Brand eines Wertstoffhofes in Pforzen im Ostallgäu. Dort brannte eine Halle ab, in der auch zwei Radlader untergestellt waren. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass giftige Stoffe in dem Rauch sind, mussten Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten. Die Brandursache war zunächst unklar. Das Hallendach brach nach kurzer Zeit ein. Da es Probleme mit der Löschwasserversorgung gab, wurde das Wasser eines Freibads abgepumpt. Zudem brachten fünf Bauern mit ihren Traktoren Wasser in Güllefässern. Die Schadenshöhe liege nach ersten Schätzungen im hohen sechsstelligen Bereich.

In einer Aschaffenburger Fabrikhalle verbrannten vor allem größere Mengen Zigaretten. Aber auch Kleidung und Arbeitsmaschinen wurden beschädigt. Kurz vor dem Ausbruch des Feuers wurde zudem in die Halle eingebrochen. Ob ein Zusammenhang zwischen Einbruch und Brand besteht und ob etwas gestohlen wurde, war zunächst unklar. Die Polizei geht von einem Millionenschaden aus.

In der Westernstadt „Pullman City“ in Eging am See (Landkreis Passau) ging eine Holzhütte in Flammen auf. Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma hatte bei seinem Rundgang Rauch in der Westerngalerie bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Anschließend trat der 34-Jährige die Tür ein und versuchte, den Brand zu löschen. Dabei zog sich der Mann eine leichte Rauchvergiftung zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Brandursache war nach ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 100.000 Euro. In der Hütte waren unter anderem Sättel und Uniformen untergebracht.

In der Kelheimer Gaststätte war das Feuer an Kegelbahnen im Keller ausgebrochen und hatte sich über eine Holzverschalung ausgebreitet. Entgegen ersten Angaben schloss die Polizei eine Brandstiftung aus. Als Ursache wurde ein technischer Defekt an einer Stromleitung nach Mäusefraß vermutet. Die Schadenshöhe liege bei etwa 50.000 Euro, ursprünglich war ein Schaden von 150.000 Euro angenommen worden. Eine 26-Jährige hatte den Brand in der Nacht gemeldet.

dpa

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