Eigene Jobcenter künftig in zehn Städten und Kreisen

München - In Bayern werden künftig zehn Städte und Kreise Langzeitarbeitslose in eigener Regie betreuen. In welche Städte und Kreise die Jobcenter kommen:

Zusätzlich zu den Städten Erlangen und Schweinfurt sowie den Landkreisen Miesbach und Würzburg erhalten weitere sechs Städte und Kreise den Status einer sogenannten Optionskommune, teilte das bayerische Sozialministerium am Donnerstag mit.

Nach eingehender Prüfung ihrer Konzepte will der Freistaat folgende Kreise und Städte dem Bundesarbeitsministerium dafür vorschlagen: die Städte Ingolstadt und Kaufbeuren sowie die Landkreise Ansbach, Günzburg, Oberallgäu und München. Auch den Kreis Erding hält das Ministerium dafür geeignet; der Kreis habe allerdings nur als Nachrücker eine Chance.

Für das sogenannte Optionsmodell im Rahmen der jüngsten Hartz-IV-Reform hatten sich ferner die Landkreise Aschaffenburg, Lindau, Mühldorf am Inn, Neumarkt, Neu-Ulm und Starnberg sowie die Stadt Würzburg beworben. Sie seien aber bei der ministeriellen Prüfung leer ausgegangen. Ihnen bleibt daher nur übrig, bei der Betreuung ihrer Langzeitarbeitslosen in Jobcentern weiter mit der örtlichen Arbeitsagentur zusammenzuarbeiten.

dpa

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