Schreckhafte Puten

Einbrecher verursachen Panik in Geflügelstall - Tiere tot

Mühldorf - Mehrere Tiere tot, andere haben sich erkältet, weil sie ins Freie gerieten. Einbrecher haben in einem Geflügelstall im Landkreis Mühldorf eine Panik unter den 650 Puten ausgelöst haben.

Mehrere Tiere starben, wie der Bayerische Bauernverband am Freitag in München mitteilte. Der Verband macht Tierrechtsaktivisten für den Einbruch verantwortlich, die nach seiner Einschätzung wohl Videoaufnahmen machen wollten. „Doch Tiere und insbesondere Puten reagieren sehr sensibel auf Störungen und Eindringlinge.“

Vier Puten wurden bei der Panik von anderen Tieren erdrückt, ein Hahn musste notgetötet werden. Da viele Tiere durch das offene Tor ins Freie gerieten, fingen sich etwa 40 Prozent bei dem Vorfall in der Nacht zum 28. September eine handfeste Erkältung ein. Der Stall an sich ist nach Angaben des Bauernverbands gut geführt, wie das Gutachten einer Tierärztin ergeben habe.

dpa

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