Tod einer Schülerin: Prozess wird fortgesetzt

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Der wegen Totschlags angeklagte 21-Jährige(hinten, r.) im Landgericht in Coburg neben seinem Verteidiger Karsten Schieseck.

Coburg - Nach mehr als einer Woche Pause wird der Prozess um den gewaltsamen Tod einer Schülerin fortgesetzt. Ein wegen Totschlags angeklagter 21-Jähriger hatte gestanden, das 16 Jahre alte Mädchen im Streit mit Messerstichen und Hammerschlägen umgebracht zu haben.

Die beiden hatten sich erst wenige Stunden vor der Tat am 8. April 2011 über das Internet-Netzwerk Facebook kennengelernt. Am Mittwoch sollen nach Angaben eines Justizsprechers Gutachter zu Wort kommen. Möglicherweise werden Staatsanwaltschaft und Verteidigung auch schon ihre Plädoyers vortragen.

Mehr als 50 Zeugen hatte die Kammer zu dem Prozess geladen, der am 18. Januar unter großem öffentlichen Interesse begonnen hatte. Die Stühle im Sitzungssaal hatten bislang bei weitem nicht für alle Menschen ausgereicht, die den Prozess verfolgen wollten. Die Mutter des toten Mädchens tritt in dem Verfahren als Nebenklägerin auf.

Der Prozess wird nun an diesem Mittwoch (1. Februar) fortgesetzt.

dpa

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