Stärkung des Radverkehrs

Drei neue "fahrradfreundliche Kommunen" gekürt 

München - "Ja, mir san mit'm Radl da": München, Herzogenaurach und Ismaning tragen künftig den Titel "fahrradfreundliche Kommune". Die Auszeichnung bekommt nicht jeder Ort.

Nach Nürnberg und dem Landkreis Starnberg dürfen künftig auch München, Herzogenaurach (Landkreis Erlangen-Höchstadt) und die Gemeinde Ismaning (Landkreis München) den Titel „fahrradfreundliche Kommunen“ tragen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) verlieh den vor zwei Jahren geschaffenen Titel an diesem Montag bei einem Festakt in München.

Die drei Kommunen hätten bewiesen, dass bei ihnen Fahrradfreundlichkeit besonders groß geschrieben werde, sagte der Minister laut Mitteilung. Die Auszeichnung erhalte nur, wer die strengen Kriterien der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK) erfülle.

Neue Mitglieder: Passau, Kirchheim, Würzburg und Schweinfurt

Als neue Mitglieder hat die Arbeitsgemeinschaft am Montag neben Passau und der Gemeinde Kirchheim (Landkreis München) auch die beiden unterfränkischen Städte Würzburg und Schweinfurt aufgenommen. Damit gehören dem Zusammenschluss künftig 42 Städte und Gemeinde an.

Freistaat will Zuschüsse erhöhen

Sie haben sich zum Ziel gesetzt, Radfahren in ihren Orten attraktiver zu machen und damit den Anteil des Radverkehrs in den kommenden Jahren deutlich zu steigern. Herrmann kündigte an, den jährlichen Zuschuss des Freistaats für die AGFK von bisher 50.000 auf 130.000 Euro zu erhöhen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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