Fall Wölfl: Staatsanwältin untersucht Vorwürfe der Korruption

Deggendorf - Die Staatsanwaltschaft prüft nach dem Tod des Regener Landrats Heinz Wölfl (CSU) Korruptionsvorwürfe. Die Ermittler wollen untersuchen, ob zwei Unternehmer aus der Region Bestechungsgelder an Wölfl gezahlt haben.

“Uns interessiert, ob Anhaltspunkte für Straftaten bestehen“, sagte dazu die Leitende Deggendorfer Oberstaatsanwältin Kunigunde Schwaiberger am Mittwoch.

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Der Hintergrund: Wölfl hatte sich nach inzwischen bestätigten Medienberichten von Privatleuten hohe Summen geliehen. Nach den Vorwürfen eines anonymen Informanten soll Wölfl sich aber nicht nur Geld von Bekannten und Unternehmern geliehen haben, die mehr oder minder freiwillig halfen.

In einem Fall soll Wölfl Schmiergeld von einer Firma verlangt haben, die eine Genehmigung für einen Supermarktbau brauchte. Im zweiten Fall geht es um einen Bauunternehmer, der Wölfl eine sechsstellige Summe geliehen und dafür Entgegenkommen des Landrats beim Kauf eines Grundstücks erhofft haben soll.

dpa

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