Ferrostaal-Affäre: Einigung vor Gericht

München - Im Schmiergeldprozess gegen zwei frühere Manager des Industriedienstleisters Ferrostaal haben die Angeklagten sowie die Firma als Nebenbeteiligte der vom Gericht vorgeschlagenen Verständigung zugestimmt.

Der ehemalige Vorstand und der frühere Prokurist des Essener Unternehmens räumten die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft ein. Demnach zahlten sie in Griechenland und Portugal Bestechungsgelder, um den Verkauf von U-Booten in den Ländern anzuschieben. Das Gericht sicherte ihnen dafür Bewährungsstrafen sowie Geldstrafen von jeweils mehreren 10 000 Euro

Ein Vertreter von Ferrostaal erklärte sich damit einverstanden, dass die vereinbarte Geldbuße von knapp 140 Millionen Euro in drei Raten bis Ende 2014 bezahlt werden soll. Grundlage für eine solche Veständigung sind die Paragrafen 257b und 257c der Strafprozessordnung. Ein Urteil wurde nicht mehr für Donnerstag erwartet.

dpa

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