300 Millionen abgezockt: Finanzbetrüger Kiener verurteilt

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Um mehr als 300 Millionen Euro hat Helmut Kiener Kleinanleger betrogen.

Würzburg - 5000 Kleinanleger hat Helmut Kiener um insgesamt 300 Millionen Euro betrogen. Nun stand er vor Gericht.

Der wegen Millionenbetrugs angeklagte frühere Finanzmanager und Anlageberater Helmut Kiener muss für zehn Jahre und acht Monate in Haft. Kieners als Fondsverwalter eingesetzten Komplizen verurteilte das Landgericht Würzburg am Freitag zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten. Das Gericht sah als erweisen an, dass Kiener bis 2009 mit manipulierten Fonds 5000 Kleinanleger und Banken um mehr als 300 Millionen Euro geprellt hat.

Mit einem Teil des Geldes finanzierte der heute 51-Jährige seinen luxuriösen Lebensstil, einen Teil versickerte als Provision bei Fondsvermittlern und Banken. Kiener hatte im Laufe des rund fünfmonatigen Prozesses Geständnis abgelegt, aber bestritten, dass er es von Anfang auf Betrug abgesehen habe.

dpa

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