Amt wollte ihr die Tiere nehmen

Frau erschießt zehn Hunde und sich selbst

Kronach - Weil eine Frau in Oberfranken ihre 13 Hunde angeblich nicht artgerecht gehalten hatte, sollten ihr die Tiere vom Landratsamt weggenommen werden. An der Haustür eskalierte die Situation.

Als die Mitarbeiter mit drei Polizisten bei der Frau in Kronach eintrafen, erschoss die 49-Jährige zehn Hunde und sich selbst. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Drei Tiere überlebten das Drama und wurden tierärztlich versorgt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zu den Hintergründen der Tat.

Nach einem kurzen Gespräch der Landratsamt-Mitarbeiter mit der Frau an der Haustür hatte sie nach Polizeiangaben unvermittelt die Türe geschlossen. Dann fielen Schüsse. Die Polizisten drangen in das Haus ein, fanden im Erdgeschoss drei tote Hunde und riefen ein Spezialeinsatzkommando. Das SEK verschaffte sich Zugang zu den weiteren Räumen und fanden den Angaben zufolge sieben weitere leblose Hunde sowie deren Halterin - ebenfalls tot.

dpa

Meistgelesene Artikel

Mann (56) erfasst Bub beim Einparken

Illertissen - Mit schweren Verletzungen wurde ein zehn Jahre alter Bub in eine Klinik gebracht. Ein 56-Jähriger hatte ihn auf einem Gehweg angefahren.
Mann (56) erfasst Bub beim Einparken

Heldenhaft: Mann stoppt betrunkenen Geisterfahrer

Bamberg - Ein geistesgegenwärtiger Bürger hat in Oberfranken eine lebensgefährliche Geisterfahrt mit mehr als vier Promille verhindert.
Heldenhaft: Mann stoppt betrunkenen Geisterfahrer

Kreditkartenbetrug: Drei Festnahmen in München und Eching

München - Zugfahrkarten im Wert von 30 000 Euro sollen drei Männer in München und Eching gekauft haben - mit geklauten Kreditkartendaten.
Kreditkartenbetrug: Drei Festnahmen in München und Eching

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion