"Massive Blutspuren"

Gewaltverbrechen: Sohn findet Mutter (42) tot in der Wohnung

Donauwörth - Der Sohn hatte seine Mutter leblos in ihrer Wohnung aufgefunden und die Polizei gerufen. Die Obduktion bestätigte dann ein Gewaltverbrechen.

Im schwäbischen Donauwörth hat ein 21-Jähriger seine Mutter tot in ihrer Wohnung gefunden. Der Mann meldete sich laut Polizei am Dienstag gegen 13.15 Uhr bei der Rettungsleitstelle und forderte einen Notarzt an. Doch der konnte nichts mehr für die 42-Jährige tun.

Kurz darauf nahm die Spurensicherung ihre Arbeit auf. „Die Beamten stellten massive Blutspuren fest“, teilte das Polizeipräsidium Schwaben-Nord gestern mit. Das Bild in dem von der Straße zurückgesetzten Haus zeugte offenbar von solch krasser Gewalt, dass die Spurensicherung 24 Stunden nach Entdeckung der Leiche noch andauerte.

Die Obduktion der Leiche bestätigte, dass die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war. Gestern durchsuchte die Polizei mit Hunden die Umgebung des Tatorts. In einer Mitteilung heißt es: „Angaben zu den verwendeten Tatmitteln sind derzeit nicht möglich.“ Es ist lediglich von massiver Gewalteinwirkung gegen ihren Körper die Rede. Nach Informationen der tz wurde die ehemalige Finanzamts-Mitarbeiterin erschlagen.

Parallel dazu liefen die Zeugen-Vernehmungen – vor allem des Sohns. Auch die früheren Beziehungen der Frau überprüft die Polizei. „Die Kripo Dillingen steht am Anfang ihrer Ermittlungen, sodass zu möglichen Tatverdächtigen, Hintergründen oder Motiv noch keine Angaben gemacht werden können.“ Wie die tz erfuhr, lebte das Opfer allein und war oft knapp bei Kasse.

mm

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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