Gerichtshof entscheidet

Uni darf Kanzlerposten besetzen

Erlangen - Nach einem Rechtsstreit darf die Uni Erlangen-Nürnberg ihre Kanzler-Stelle neu besetzen. Eine dafür ausgewählte Bewerberin gibt es schon.

Die Universität Erlangen-Nürnberg darf nach einem Rechtsstreit ihre zum Jahresende freigewordene Kanzler-Stelle mit einer dafür ausgewählten Bewerberin besetzen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München hob eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Ansbach auf, welches das Besetzungsverfahren für die wichtige Managementposition vorerst gestoppt hatte (Az.: 7 CE 13.2524). Das bestätigte eine Sprecherin des Gerichts am Freitag.

Die Universität hatte am 27. Februar 2013 eine aus der freien Wirtschaft stammende Hochschulberaterin als Nachfolgerin von Kanzler Thomas Schöck vorgeschlagen. Gegen diese Entscheidung hatte ein unterlegener Kandidat den Rechtsweg beschritten. Das Verwaltungsgericht untersagte daraufhin der Universität die Ernennung der Kandidatin zunächst.

dpa

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