Weniger Alkoholvergiftungen

Es gibt immer weniger jugendliche Komasäufer

München - Gute Nachricht: Komasaufen ist anscheinend nicht mehr "in" bei Bayerns Jugendlichen. Immer weniger junge Menschen müssen wegen einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus.

Zum zweiten Mal in Folge ist die Zahl der jugendlichen Komasäufer in Bayern seit 2006 zurückgegangen. Im vergangenen Jahr kamen 4998 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl um rund acht Prozent. Das Statistische Landesamt bestätigte die entsprechenden Informationen der Krankenkasse DAK, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. „Ich hoffe, dass es bei den jugendlichen Komasäufern im Land eine Trendwende gibt“, sagte DAK-Landeschef Gottfried Prehofer mit Blick auf die positive Entwicklung.

Erfasst wurde der Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 20 Jahren. Unter den Alkohol-Patienten waren 2982 Buben und 2016 Mädchen. Die Zahl der männlichen Patienten sank damit stärker als der Anteil der weiblichen Jugendlichen: 2013 mussten rund elf Prozent weniger Buben und etwa drei Prozent weniger Mädchen behandelt werden.

dpa

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