Gedenken an Einzug in Jerusalem

Gläubige feiern Palmsonntag

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Drei Buben in Tracht warten mit ihren prächtig geschmückten und aus Weidenkätzchen bestehenden Palmbuschen in Ramsau auf die Palmweihe.

München - Katholiken in ganz Bayern sind am Sonntag mit Palmzweigen in die Kirchen gezogen, um sich die traditionellen Palmbuschen weihen zu lassen.

Am letzten Sonntag der Passionszeit gedenken Christen des triumphalen Einzugs Jesu in Jerusalem - der Bibel zufolge schwenkten die Menschen damals ihm zu Ehren Palmzweige. Fünf Tage vor der Kreuzigung ist der Palmsonntag auch mit dem Leiden Christi verbunden.

Namensgeber des in Europa seit dem achten Jahrhundert begangenen Festes ist der Palmzweig als Symbol für Heil und Segen. Traditionell bringen katholische Christen „Palmwedel“ zur Weihe in die Kirche, in Deutschland vor allem Buchsbaum oder Weidenkätzchen. Nach der Messe nehmen sie die Zweige mit nach Hause, wo sie als besonderer Schutz für das Haus hinter das Kruzifix gesteckt werden. Mit dem Palmsonntag beginnt die vorösterliche Karwoche.

dpa

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