Heiß und gefährlich: Die Faschingstrends 2011

Nürnberg - Der Fasching wird heiß und rau: Halbnackte Frauen und gefährlich dreinblickende Mittelalterschurken liegen 2011 voll im Trend. Worauf sie sich freuen können.

Immer mehr Narren verkleiden sich als mittelalterliche Hofdame oder treten bei Bällen als Raubritter auf, wie die Fachgruppe Karneval des Verbandes der Spielwaren-Industrie am Freitag in Nürnberg berichtete. Da die Kostüme in der Regel etwas aufwendiger gearbeitet seien, müsse der Mittelalter-Fan dafür auch etwas tiefer in die Tasche greifen, gab der Verband in einer Mitteilung zu bedenken.

Nach dem Geschmack vieler Narren dürften Kostüme inzwischen auch etwas erotischer ausfallen. Selbst freizügige Verkleidungen, die noch vor einigen Jahren nicht für öffentliche Karnevalsfeiern geeignet schienen, erfreuten sich wachsender Beliebtheit, berichtete der Branchenverband. “Sehr gesucht sind leicht pikante Verkleidungen wie das Bunny-Kostüm, die freche Krankenschwester, die neckische Stewardess oder der knackige Polizist“, berichtete Verbandssprecher Dieter Tschorn. Auch Korsagen und Strapse seien beliebte Hingucker.

Weiter im Trend seien Piratenkostüme. Kinder schlüpften gerne in die Rolle von Elfen, Zauberer, Hexen und Zwergen; die Impulse für diese Fantasy-Maskeraden lieferte nach Brancheneinschätzung die “Herr der Ringe“-Saga.

Und selbst Schwangere müssten inzwischen nicht mehr in der Faschingszeit auf die Kostümierung verzichten: Für sie gebe es inzwischen Kostüme im Umstandsmodestil. Sobald der Nachwuchs im Kinderwagen liegt, hält der Handel für die Kleinsten Marienkäfer-, Eisbär- oder Fledermausverkleidungen bereit. Größere Jungs schlüpften gerne in die Rolle von Superhelden, wie Superman oder Spidermann. Mädchen gingen als Barbie zum Kinderfasching.

dpa

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