Hochwasser: Lage in Bayern entspannt sich

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Das ganze  Wochenende über schleppten Helfer von THW und Feuerwehr Sandsäcke, um die Wassermassen in ihren Bahnen zu halten.

München - Nach den heftigen Regenfällen der vergangenen Woche hat sich die Hochwasserlage in Bayern am Sonntag entspannt.

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Dauerregen: Zweithöchste Warnstufe an Donau und Würm

Fast alle Hochwassergebiete entlang Donau, Isar und Würm meldeten Entwarnung. In Kelheim galt am Sonntagnachmittag zwar noch die höchste Warnstufe vier. Dramatisch war die Lage dort nachAngaben der Polizei aber nicht. Ein Sprecher sagte, man habe alle Vorkehrungen getroffen. Rund um das Kloster Weltenburg seien beispielsweise Spezialmauern errichtet worden, um das Gemäuer zu schützen. Das Kloster liegt direkt an der Donau, die noch sehr viel Wasser führte.

Der Hochwassernachrichtendienst des Bayerischen Landesamts für Umwelt meldete zwar noch Ausuferungen und Überschwemmungen an den südlichen Donau-Zuflüssen Paar, Abens und Vils, sowie an Würm, Amper und der Isar ab Landshut. Die Polizei in Rosenheim betonte aber, dass es keine Meldungen mehr gebe, die im Zusammenhang mit dem Hochwasser stehen. In den bayerischen Städten an der Donau selbst entspannte sich die Lage zusehends. In der Oberpfalz waren die ersten überfluteten Flächen wieder frei. Rund um Ingolstadt waren noch kleinere Straßen gesperrt. Nachdem der Hochwasserscheitel aber Richtung Osten durchgeflossen war, wurden keine Überschwemmungen mehr erwartet.

Hochwasser bremst Donau-Schifffahrt aus

Das Hochwasser in Bayern hat am Sonntag die Schifffahrt auf der Donau ausgebremst. Mindestens ein großes Passagierschiff musste unfreiwillig in Deggendorf Halt machen, weil es wegen des hohen Wasserpegels nicht weiterfahren konnte. Mehr als 100 Passagiere mussten von Bord gehen. Große Dampfer hätten am Sonntag nicht mehr über die Donau fahren können. Manche Brücken seien zu niedrig, um bei derart hohem Wasserstand darunter durchzufahren, sagte der Ortsbeauftragte des Technischen Hilfswerks (THW) in Deggendorf, Johann Jungtäubl, und bestätigte einen Bericht des Bayerischen Rundfunks (BR).

Das THW habe an der Donau einen eisernen Steg errichtet, damit die Gäste trockenen Fußes das Schiff verlassen können, sagte Jungtäubl. Die Uferpromenade sei vom Donauwasser “leicht überspült“ worden. Am Montag sollten die gestrandeten Passagiere mit Bussen weiterfahren.

dpa

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