Stau löst sich auf

Havarierte Frachter freigeschleppt

Winzer - Zwei havarierte Frachter haben am Wochenende den Schiffsverkehr auf der Donau in Niederbayern behindert. Die Wasserstraße war seit Freitagabend zwischen Deggendorf und Vilshofen gesperrt.

Die beiden am Wochenende auf der Donau havarierten Frachter sind geborgen. Die mit Eisenerz und Sojaschrot beladenen Binnenschiffe seien im Laufe des Sonntags freigeschleppt worden, teilte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Regensburg am Sonntagabend mit. Für flussaufwärts fahrende Schiffe wurde die Fahrt am Sonntagnachmittag einseitig freigegeben.

In der Gegenrichtung blieb die Donau für den Schiffsverkehr zunächst noch gesperrt. Die Untersuchungen der Fahrtrinne mit einem Peilschiff dauerten am Sonntagnachmittag noch an. „Wir prüfen noch, ob durch die Bergung der Schiffe Untiefen entstanden sind, die markiert oder ausgebaggert werden müssen“, sagte der Sprecher des Schifffahrtsbehörde.

Das erste Schiff war am Freitagabend bei Winzer (Landkreis Deggendorf) auf Grund gelaufen. Ein weiterer Frachter, der das erste Schiff freischleppen sollte, blieb bei der Bergungsaktion selbst in einem Kiesbett stecken.

Währenddessen löste sich der Stau flussaufwärts fahrender Schiffe auf. „15 bis 20 Schiffe werden nun hintereinander durch die Engstellen fahren“, sagte der Sprecher. Da sie nicht auf entgegenkommende Schiffe achten müssten, könnten sie ohne großen Abstand die engstelle passieren. Schiffe, die in die Gegenrichtung fahren wollen, lagen zunächst noch zwischen Straubing und Deggendorf vor Anker. Der Behördensprecher ging aber davon aus, dass die Donau für die talfahrende Schifffahrt im Laufe des Sonntagabends wieder freigegeben wird.

dpa

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