Hubschrauber stürzt in Achensee - vermutlich vier Tote

Wien/Innsbruck - Ein Hubschrauber ist am Mittwoch in den Tiroler Achensee gestürzt und binnen Sekunden untergegangen. Vermutlich sind alle vier Insassen tot. 

Bei dem Helikopter, der gegen 10 Uhr in den Achensee stürzte, handelt es sich laut dem Onlineportal tt.com um einen Hubschrauber des Innenministeriums vom Typ Eurocopter 135.

Zunächst hieß es, dass für einen Insassen jede Hilfe zu spät kam. Doch vermutlich sind alle vier Insassen ums Leben gekommen.

Ein Leichnam wurde unmittelbar nach dem Absturz aus dem Wasser geborgen, berichtete die Nachrichtenagentur APA in Wien. Der Hubschrauber war mit drei österreichischen Polizeibeamten und einem Polizisten aus der Schweiz besetzt, der sich zur Hospitation in Tirol aufhielt. Die Absturzursache ist unklar. Der 41-jährige Pilot galt als erfahren. Der Helikopter war auf einem Übungs- und Grenzflug in südlicher Richtung unterwegs.

Laut Augenzeugen soll der Helikopter in kürzester Zeit zur Gänze versunken sein - beim Aufprall seien die Rotorblätter abgebrochen.

Die Rettungskräfte vermuteten, dass die drei anderen Insassen mit dem Wrack in die Tiefe gesunken sind. Der See ist an der Absturzstelle etwa 80 Meter tief. Nach Angaben des Tiroler Landespolizeikommandanten Helmut Tomac ist eine Bergung aus dieser Tiefe schwierig. Ein Team der bayerischen Wasserwacht verstärkte die Rettungskräfte vor Ort.

dpa/mm

Rubriklistenbild: © dpa

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