Waidhauser Beamten bekommen Besuch

30 Hundewelpen übernachten bei der Polizei

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Das Foto zeigt zwei der 30 Hundewelpen, die die Nacht zum Montag in der Polizeiinspektion Waidhaus verbracht haben

Waidhaus - Ungewöhnlicher Besuch bei der Waidhausener Polizei: 30 Hundewelpen haben nach einer unschönen Entdeckung am Abend die Nacht über das Revier bevölkert.

Ungewöhnliche Gäste bei der Polizei in Waidhaus: 30 Hundewelpen haben die Nacht zum Montag in der Waschhalle der Polizeiinspektion verbracht. Die Bundespolizei hatte am späten Sonntagabend an der Autobahn 6 bei Pleystein (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) ein Auto kontrolliert, in dem die Tiere in zwölf Hundeboxen untergebracht waren. Ein Pärchen aus Frankreich hatte die Tiere zuvor in Tschechien gekauft. Da sie die nötigen Impfzeugnisse und Heimtierausweise nicht vorgelegen konnten, wurden die Welpen zur Polizei gebracht.

„In der Nacht haben die Hunde ein wenig gewinselt. Aber als sie am Morgen Futter bekommen haben, waren sie wieder beruhigt“, sagte Manfred Maier von der Polizei in Waidhaus. Die Welpen - 14 französische Bulldoggen, 8 englische Bulldoggen und 8 Spitze - sollten noch am Montag in die Tierheime in Nürnberg und Feucht gebracht werden.

Tierärzte stellten fest, dass einige Tiere jünger als acht Wochen sind. Sie hätten noch gar nicht von ihren Müttern getrennt werden dürfen. Zudem waren einige Boxen so schmutzig, dass die jungen Hunde in Quarantäne gebracht werden müssen.

Statt die Hunde in Frankreich gewinnbringend verkaufen zu können, hat das Pärchen nun mehrere Anzeigen im Gepäck - unter anderem wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Ihr Auto war auch nicht zugelassen und der Fahrer hatte keinen Führerschein.

dpa

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