Iranische Asylbewerber - Jetzt wird's ernst

Würzburg - Die seit fast 100 Tagen in Würzburg protestierenden Iraner wollen ihren Hungerstreik verschärfen. Nachdem sie sich die Münder zugenäht hatten, folgt nun die nächste Stufe.

Die Iraner wollen nun auch auf das Trinken von Wasser verzichten. Das kündigten die Männer am Freitag für den Fall an, dass ihre Anträge nicht binnen fünf Tagen von der zuständigen Behörde bearbeitet worden sind. „Das ist eine ernsthafte Warnung“, schrieben die Iraner weiter. Von den insgesamt noch acht Teilnehmern haben sich fünf die Lippen zugenäht.

Sie sind davon überzeugt, dass mehrere Asylbewerber in den vergangenen drei Monaten erst durch die Teilnahme an den Protesten in Würzburgals Flüchtlinge anerkannt wurden. Das zuständige Bundesamt für Flüchtlinge und Migration in Nürnberg stellte klar: „Die Teilnahme am Hungerstreik führte jedoch nicht zu dieser Anerkennung“. Die Iraner protestieren mit ihrem Streik gegen die Zustände in den Gemeinschaftsunterkünften. Sie fordern ihre Anerkennung, einen Abschiebestopp und eine Abschaffung der Gemeinschaftsunterkünfte.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

Wohnhausbrand im Allgäu: 90-Jährige stirbt

Pfronten - Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Pfronten im Allgäu ist eine 65-jährige Frau verletzt worden. Eine andere Bewohnerin wird noch …
Wohnhausbrand im Allgäu: 90-Jährige stirbt

Über 1000 Jogginghosen-Träger kriegen gratis Sekt

Schwabach - Ein Supermarkt in Schwabach hat sein Versprechen wahr gemacht: Jeder Kunde in Jogginghosen hat am Donnerstag ein Fläschchen Sekt bekommen …
Über 1000 Jogginghosen-Träger kriegen gratis Sekt

24-Jährige auf wilder Flucht vor der Polizei

Simbach am Inn - Sie wollte partout nicht von der Polizei kontrolliert werden, daher versuchte eine 24-jährige Autofahrerin den Beamten davonzurasen. 
24-Jährige auf wilder Flucht vor der Polizei

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion