Geburtstag von Adolf Hitler gefeiert?

Judenwitze im Priesterseminar

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Das Seminar bildet Priester für die Bistümer Würzburg und Bamberg aus

Würzburg - Nach den antisemitischen Äußerungen am Würzburger Priesterseminar legt die Untersuchungskommission heute ihren Bericht vor.

Einige der 18 Seminaristen sollen bei gemeinsamen Treffen Judenwitze erzählt, den Geburtstag von Adolf Hitler gefeiert und rechtsradikale Musik gespielt haben. Bestätigt hatten die angehenden Priester bislang nur, einen Judenwitz erzählt zu haben. Einer der Seminaristen besuchte zudem ein Konzert der umstrittenen Südtiroler Rockgruppe Freiwild.

Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann hatte die dreiköpfige Kommission unter dem Vorsitz des Richters am Bamberger Oberlandesgericht, Norbert Baumann, ins Leben gerufen. Vor Beginn der Untersuchungen hatte Hofmann angekündigt, die Bischöfe in Würzburg und Bamberg würden je nach Ergebnis gegebenenfalls Konsequenzen ziehen. Das Seminar bildet Priester für die Bistümer Würzburg und Bamberg aus. Jetzt ist die Entscheidung gefallen. Zwei Priesterschüler müssen das Seminar verlassen.

dpa

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