191 Nachwuchsforscher in Paderborn

Abwehrsystem für Drohnen: Bayer (17) gewinnt bei "Jugend forscht"

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Ein Abwehrsystem für das Aufspüren und Verfolgen von Drohnen hat Tassilo Schwarz entwickelt.

Paderborn - Zwei Nachwuchs-Wissenschaftler aus Bayern sind am Sonntag in Paderborn zu Bundessiegern bei "Jugend forscht" gekürt worden. Auch drei zweite Preise und mehrere Sonderpreise gingen an Teilnehmer aus dem Freistaat.

Den Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit erhielt Tassilo Schwarz (17). Der Gymnasiast aus Traunstein entwickelte ein Abwehrsystem zum Aufspüren und Verfolgen von Drohnen. Zwei Digitalkameras nehmen den zu überwachenden Luftraum in Stereo auf. Dringt eine Drohne in diesen ein, nimmt das System sie mithilfe einer ausgefeilten Software ins Visier und verfolgt ihre Flugbahn.

Sara-Luisa Reh (16) und Anja-Sophia Reh (14) aus Augsburg überzeugten die Jury im Fachgebiet Biologie. Die beiden untersuchten in einer Einzelfallstudie, inwiefern der Menstruationszyklus den Blutzuckerspiegel und die Insulinfreisetzung bei Diabetikerinnen beeinflusst.

191 Nachwuchsforscher stellten 110 Projekte vor

Zweite Preise erhielten Johannes Meier aus Neumarkt in der Oberpfalz im Fach „Arbeitswelt“, Michael Eibl und Sandra Krogner aus Burglengenfeld (Kreis Schwandorf) im Fach „Chemie“ sowie das Forscher-Trio Luca Ponzio und Johannes Konrad aus Straubing und Daniel Itkis aus München im Fach „Physik“.

Sonderpreise gingen an die Gymnasiasten Alexander Gottschick aus Erlangen und Paul Lepschy aus Passau sowie an Maximilian Reitenspies aus Nürnberg und Annika Merz aus Würzburg.

Beim 51. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ hatten 191 Nachwuchsforscher der Jury insgesamt 110 Projekte vorgestellt. Seit Donnerstag hatten die Landessieger des 1965 vom damaligen „Stern“-Chefredakteur Henri Nannen gegründeten Wissenschaftswettbewerbs den Juroren ihre Arbeiten vorgestellt.

dpa

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