Neue Unterkunft in Lülsfeld bei Schweinfurt

Junge Flüchtlinge sollen ins Kloster

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Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann: "Alles ist vorbereitet" 

Lülsfeld - Eigentlich sollte das ehemalige Kloster in Lülsfeld bei Schweinfurt verkauft werden. Nun könnten dort minderjährige Flüchtlinge einziehen.

In das ehemalige Kloster in Lülsfeld bei Schweinfurt sollen minderjährige Flüchtlinge einziehen, die ohne ihre Eltern nach Deutschland gekommen sind. Der von der Kongregation der Erlöserschwestern eigentlich geplante Verkauf des Klosters sei dazu gestoppt worden, teilte der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann am Montag mit. Auch die Weitergabe von Möbeln an andere Hilfsprojekte wurde von den Nonnen zurückgestellt. „Alles ist vorbereitet, um etwa 30 jungen Menschen das Ankommen in einer für sie fremden Kultur zu erleichtern“, sagte Hofmann.

Es gibt allerdings noch einen Haken: „Alles hängt davon ab, ob wir zeitnah Sozialpädagogen, Erzieher und Lehrer zur Betreuung der Flüchtlinge finden“, betonte eine Mitarbeiterin des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg, der Träger der neuen Einrichtung werden soll. Wenn dies gelinge, könnten die ersten Jugendlichen im Oktober in das Kloster einziehen. Die offenen Stellen hat die Caritas im Internet bereits ausgeschrieben.

Das Kloster in Lülsfeld in Unterfranken wurde lange Zeit als Kloster und Bildungshaus genutzt. Bereits seit November 2014 betreuen die Erlöserschwerstern in ihrem Kloster in Würzburg Asylbewerber.

dpa

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