Katastrophenalarm nach Großbrand aufgehoben

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Feuerwehrleute bekämpfen in Michelau (Oberfranken) ein Feuer in eine Lackiererei. Sieben Feuerwehrleute sind dabei durch Verätzungen verletzt worden.

Michelau - Großbrand in einer Lackiererei: Im oberfränkischen Lichtenau wurde Katastrophenalarm ausgerufen. Inzwischen gibt es Entwarnung. Doch ganz gebannt ist die Gefahr noch nicht.

Der nach einem Großbrand in einer Lackiererei-Halle im oberfränkischen Michelau verhängte Katastrophenalarm ist aufgehoben. Die Trinkwasserversorgung bleibe aber zunächst umgestellt, sagte ein Sprecher des Landratsamtes Lichtenfels am Freitag. Die Bevölkerung bekomme ihr Wasser weiter aus Hochbehältern oder aus der Fernwasserversorgung Oberfranken.

Das Feuer war am Mittwoch ausgebrochen, zum Teil waren mehr als 400 Helfer im Einsatz. Nach Behördenangaben gab es 22 Verletzte. Grund für den Katastrophenalarm war mit Chemikalien verunreinigtes Löschwasser. Es sei zwar davon auszugehen, dass nichts davon ins Grundwasser habe gelangen können, sagte der Sprecher. “Wir gehen aber auf Nummer sicher und nehmen trotzdem weiter Proben.“ Das Löschwasser werde nach und nach entsorgt. Die Aufräumarbeiten dauerten noch an.

dpa

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