Keine Spur vom Diebesgut: Pete Doherty unschuldig?

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Skandalrocker Pete Doherty wird verdächtigt, an einem Überfall auf einen Musikladen in Regensburg beteiligt gewesen zu sein.

Regensburg - Bei der Durchsuchung von Pete Dohertys Hotelzimmer in Regensburg ist die Beute aus einem Musikladen nicht aufgetaucht. Wird der Skandalrocker zu Unrecht verdächtigt, ein Dieb zu sein?

Bei der Durchsuchung des Hotelzimmers von Pete Doherty, dem Ex-Freund von Kate Moss, in Regensburg tauchte die Beute aus dem Musikladen nicht auf. Das teilte Polizeisprecher Michael Rebele am Mittwochmorgen mit. Der 31 Jahre alte Skandalrocker, der zurzeit für Dreharbeiten in Bayern ist, steht im Verdacht, am Dienstagmorgen am Einbruch in ein Regensburger Musikgeschäftbeteiligt gewesen zu sein. Dabei wurden eine Gitarre und eine Schallplatte gestohlen.

Laut Polizeisprecher Michael Rebele folgt als nächster Schritt die Vernehmung des Sängers. “Man hat sich aber abgesprochen, dass man sich nicht mit den Dreharbeiten in Quere kommt. Wann er tatsächlich vernommen wird, steht noch nicht genau fest.“

Laut Polizeibericht trifft die Täterbeschreibung des gesuchten Trios nur bedingt auf Doherty zu. Es soll sich um Männer im Alter von etwa 20 Jahren handeln. Einer soll allerdings einen Cowboyhut getragen haben. Der Brite tritt oftmals mit ähnlichen Hüten auf. Eine Zeugin hatte den Einbruch beobachtet, sie will Doherty als einen der Drei erkannt haben.

Doherty selbst scheint sich von den Verdächtigungen nicht in seiner Arbeit stören zu lassen. “Wir haben heute ganz normal weiter gedreht“, sagte Filmproduzent Alfred Hürmer am Mittwochabend. “Ich habe nicht den Eindruck, als wäre Pete Doherty von den Ermittlungen beeinträchtigt.“ Der Brite ist einer der Hauptdarsteller in dem Kostümfilm nach dem autobiografischen Roman “Bekenntnisse eines jungen Zeitgenossen“ von Alfred de Musset. Neben Doherty haben in der deutsch-französisch-britischen Koproduktion Charlotte Gainsbourg und August Diehl Hauptrollen übernommen.

dpa

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